Leistungen · Wundversorgung

Professionelle Wundversorgung zu Hause in Karlsruhe

Akute und chronische Wunden brauchen Erfahrung, Geduld und Sorgfalt. Unsere examinierten Pflegefachkräfte versorgen Ihre Wunde zu Hause — hygienisch, strukturiert und nach ärztlicher Verordnung. Wir dokumentieren jeden Schritt, stimmen uns mit Ihrer Arztpraxis ab und planen feste Termine, damit der Heilungsverlauf sichtbar wird.

  • Wundassessment mit Fotodokumentation
  • Feste Termine, messbarer Verlauf
  • Kassenleistung bei ärztlicher Verordnung
07244 558 2747
Pflegefachkraft dokumentiert gemeinsam mit einer Seniorin am Tablet

Kurz erklärt

Wundversorgung ist Behandlungspflege: Unsere examinierten Pflegefachkräfte versorgen akute und chronische Wunden bei Ihnen zu Hause – hygienisch, mit zur Wundphase passenden Auflagen und abgestimmt mit Ihrer Arztpraxis. Bei ärztlicher Verordnung trägt die Krankenkasse die Kosten (§ 37 SGB V).

Lesezeit ca. 6 Min. · Aktualisiert am 11.07.2026

Leistungen

Was wir für Sie übernehmen

  • Erstbefund, Fotodokumentation und Zieldefinition

    Zu Beginn steht ein gründliches Wundassessment: Wir sehen uns die Wunde genau an, dokumentieren sie fotografisch und legen gemeinsam mit Ihrer Arztpraxis die Versorgungsziele fest. So lässt sich später belegen, ob die Behandlung wirkt — und rechtzeitig nachsteuern, wenn nicht.

  • Verbandwechsel, moderne Auflagen, Infektions- und Schmerzmanagement

    Wir versorgen akute und chronische Wunden mit modernen, zur Wundphase passenden Auflagen. Jeder Verbandwechsel erfolgt hygienisch und fachgerecht, inklusive Kontrolle auf Infektionszeichen. Wenn der Wechsel schmerzt, sprechen wir das an und stimmen die Schmerzmedikation mit der Arztpraxis ab.

  • Kompression sowie Abstimmung mit Podologie und Arztpraxis

    Bei Bedarf legen wir Kompressionsstrümpfe oder -verbände fachgerecht an — bei einem Ulcus cruris ist die Kompression oft entscheidend für die Heilung. Wir halten engen Kontakt zu Ihrer Arztpraxis und, wenn nötig, zur Podologie, damit die Therapie zusammenpasst.

  • Anleitung für Angehörige

    Auf Wunsch zeigen wir Angehörigen Schritt für Schritt, was zwischen unseren Einsätzen zu beachten ist: Hygiene, Lagerung, Warnzeichen. Niemand muss dabei etwas übernehmen, was er sich nicht zutraut.

Wundarten

Wunden, die wir nach Verordnung versorgen

Zum Beispiel – welche Versorgung im Einzelfall passt, legen wir gemeinsam mit Ihrer Arztpraxis fest.

  • Druckgeschwüre (Dekubitus)
  • Offenes Bein (Ulcus cruris), oft mit Kompression
  • Chronische Wunden, die schlecht heilen
  • Akute Wunden, zum Beispiel nach einer Operation
Verbandwechsel

So läuft ein Verbandwechsel ab

Jeder Einsatz folgt demselben Ablauf – so bleibt die Versorgung sicher und der Verlauf nachvollziehbar.

  1. Vorbereiten

    Hände desinfizieren, Material bereitlegen, den Platz so einrichten, dass alles hygienisch bleibt.

  2. Verband lösen und Wunde ansehen

    Den alten Verband vorsichtig entfernen und die Wunde beurteilen: Größe, Wundrand, Belag, Anzeichen einer Infektion.

  3. Reinigen und versorgen

    Die Wunde fachgerecht reinigen und eine zur Wundphase passende Auflage anlegen – bei Bedarf mit Kompression.

  4. Dokumentieren

    Befund und Fotos festhalten. So sehen Sie und Ihre Arztpraxis, ob die Behandlung wirkt.

  5. Rückmeldung

    Stagniert die Heilung oder zeigen sich Infektionszeichen, melden wir uns sofort bei der Arztpraxis.

Warnzeichen

Wann Sie sich sofort melden sollten

Zwischen unseren Einsätzen gilt: Lieber einmal zu früh anrufen. Melden Sie sich bei uns oder Ihrer Arztpraxis, wenn Sie Folgendes bemerken:

  • Die Haut um die Wunde wird rot, warm oder schwillt an
  • Die Schmerzen nehmen zu
  • Die Wunde riecht unangenehm oder sondert Eiter ab
  • Fieber oder Schüttelfrost
  • Der Verband ist durchnässt oder verrutscht

In einem Notfall wählen Sie bitte die 112.

Kosten

Wer zahlt die Wundversorgung?

Wundversorgung ist Behandlungspflege und damit häusliche Krankenpflege nach § 37 SGB V. Sie muss ärztlich verordnet sein — dann ist die Krankenkasse zuständig, unabhängig vom Pflegegrad.

Wer zahlt die Wundversorgung?
Wer zahltLeistungRechtsgrundlageBetrag
KrankenkasseWundversorgung als häusliche Krankenpflege bei ärztlicher Verordnung — Assessment, Verbandwechsel, moderne Wundauflagen, Kompression, Verlaufsdokumentation.§ 37 SGB VKassenleistung
KrankenkasseVerbandmittel und Wundauflagen werden ärztlich auf Rezept verordnet und über die Apotheke bezogen.§ 31 SGB Vauf Rezept
Sie selbstGesetzliche Zuzahlung zur häuslichen Krankenpflege und zu Verbandmitteln. Ob und in welcher Höhe sie anfällt und ob Sie befreit sind, sagt Ihnen Ihre Krankenkasse.§ 61 SGB VZuzahlung möglich
PrivatWundversorgung ohne ärztliche Verordnung oder zusätzliche Leistungen auf Wunsch — vorher besprochen, transparent kalkuliert.—nach Absprache

Ohne ärztliche Verordnung übernimmt die Krankenkasse die Wundversorgung nicht. Fehlt sie noch, sagen wir Ihnen, was die Arztpraxis ausstellen muss. Ihren individuellen Anspruch prüfen wir im kostenlosen Erstgespräch. Stand: Oktober 2026.

Ablauf

So starten wir

  1. Erstbefund zu Hause

    Wir sehen uns die Wunde an, erfassen Größe, Zustand und Umgebung und dokumentieren den Befund mit Fotos. Gleichzeitig klären wir Verordnung und Kostenübernahme.

    Ergebnis: Ein belastbarer Ausgangsbefund

  2. Versorgungsplan mit der Arztpraxis

    Auflage, Wechselintervall und Ziel legen wir gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt fest. Sie erfahren, was realistisch ist — auch, wenn eine chronische Wunde Zeit braucht.

    Ergebnis: Ein abgestimmtes Versorgungsziel

  3. Feste Termine, messbarer Verlauf

    Wir kommen zu verlässlichen Zeiten, wechseln den Verband fachgerecht und halten den Verlauf fest. Stagniert die Heilung oder zeigen sich Infektionszeichen, melden wir uns sofort bei der Arztpraxis.

    Ergebnis: Ein Heilungsverlauf, den man sehen kann

Im Zusammenhang

Was eng damit zusammenhängt

Die Wundversorgung ist ein Teil der Behandlungspflege. Kommen Injektionen, Medikamentengabe oder die Versorgung von Kathetern und Zugängen dazu, übernehmen wir das im selben Einsatz — mehr unter Behandlungspflege.

Wundauflagen und Verbandmittel brauchen laufend gültige Rezepte. Damit die Versorgung nicht am Material scheitert, kümmern wir uns um Folgeverordnungen: Rezept- & Verordnungsmanagement.

Bewertungen

Was Familien über uns sagen

4,9 von 5 Sternen · 30 Bewertungen bei GoogleStand: 01.10.2026Alle Bewertungen bei Google (öffnet Google in neuem Fenster)
  • ★★★★★

    SAV Pflegeleicht GmbH hat meine Erwartungen in jeder Hinsicht übertroffen. Von Beginn an fühlten wir uns durch die herzliche und professionelle Betreuung gut aufgehoben. Das Team ist nicht nur äußerst kompetent und zuverlässig, sondern auch sehr empathisch und freundlich. Termine wurden stets pünktlich eingehalten und das Personal war immer flexibel und bereit, auf meine individuellen Bedürfnisse einzugehen.

    Riccardo Di SabatinoAngehörige · via Google
  • ★★★★★

    Ein sehr zuvorkommendes, kompetentes, freundliches und sehr flexibles Team macht hier einen sehr guten Job. Wir waren mit jeder einzelnen Pflegekraft, die zu meiner Mutter nach Hause kam, zufrieden — alle freundlich und hilfsbereit.

    Michael SchenkAngehörige · via Google
  • ★★★★★

    Die Mitarbeiter sowie auch die Führung sind kompetent, freundlich und super empathisch im Umgang mit den Patienten und Angehörigen. Man merkt, dass sie lieben, was sie tun. Kurzum: Toller Pflegeservice!

    Annika BeckAngehörige · via Google

Die Bewertungen stammen aus unserem Google-Unternehmensprofil und sind dort öffentlich einsehbar. Wir zeigen eine Auswahl. Ob die Verfasser unsere Leistungen tatsächlich genutzt haben, prüfen wir nicht.

Fragen

Häufige Fragen zur Wundversorgung

Brauche ich für die Wundversorgung eine ärztliche Verordnung?

Ja. Die Wundversorgung zu Hause gehört zur häuslichen Krankenpflege und muss ärztlich verordnet werden. Erst dann übernimmt die Krankenkasse die Kosten nach § 37 SGB V. Fehlt die Verordnung noch, sagen wir Ihnen, was die Arztpraxis ausstellen muss.

Wer bezahlt die Wundversorgung zu Hause?

Bei ärztlicher Verordnung die Krankenkasse (§ 37 SGB V). Verbandmittel und Wundauflagen werden über ein Rezept verordnet (§ 31 SGB V). Eine gesetzliche Zuzahlung kann anfallen (§ 61 SGB V) — ob Sie befreit sind, sagt Ihnen Ihre Krankenkasse. Ein Pflegegrad ist nicht nötig.

Wie oft kommen Sie zum Verbandwechsel?

Das richtet sich nach der ärztlichen Anordnung, der Wundart und dem Zustand der Wunde — von täglich bis zu größeren Abständen ist alles möglich. Wir vereinbaren feste Termine und passen den Rhythmus an, wenn sich die Wunde verändert.

Wer besorgt die Wundauflagen und das Verbandmaterial?

Verordnet werden sie von Ihrer Arztpraxis, bezogen über die Apotheke. Wir behalten Bestand und Folgeverordnungen im Blick und melden uns rechtzeitig, bevor etwas ausgeht. Mehr dazu unter Rezept- und Verordnungsmanagement.

Können Angehörige die Wundpflege selbst übernehmen?

Bei einfachen Wunden nach Anleitung oft ja — wir zeigen Schritt für Schritt, worauf es ankommt. Bei chronischen oder infektionsgefährdeten Wunden raten wir zur fachlichen Versorgung, weil Hygiene und Auflagenwahl den Verlauf entscheiden.

Wie lange dauert die Heilung?

Das lässt sich nicht pauschal sagen – es hängt von Wundart, Ursache und Allgemeinzustand ab. Chronische Wunden brauchen oft viel Geduld. Wir dokumentieren den Verlauf mit Fotos, damit Sie und Ihre Arztpraxis sehen, ob die Behandlung wirkt.

Kostenlose Erstberatung

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